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Intern

Hinter den Kulissen: Unser Gebäudemanagement

Vom Technik-Check bis zur Teeküche: Ein Gespräch über besondere Aufgaben und tägliche Überraschungen.

Warum Sie diesen Artikel lesen sollten:

Ohne das Gebäudemanagement ginge bei der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER nichts. Hier wird sichergestellt, dass alles reibungslos läuft und die Menschen sich wohlfühlen. 

Die Wände hängen voll mit Schlüsseln, Raumplänen, Wasserwaagen und Werkzeug. Wir befinden uns in dem wohl buntesten Raum der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER – dem Büro unserer Kollegen Maik und Christian vom Gebäudemanagement. Gerne nehmen wir Platz um zu erfahren, welche Bedeutung das Team für das Haus hat und in welcher Jahreszeit die Arbeit besonders viel Spaß macht.

Gesundheitsjournal: Guten Morgen Christian und Maik. Vielen Dank, dass wir heute hier sein können. Gebt uns doch zunächst einen groben Überblick über euer Team und eure Aufgaben.

Maik: Gerne doch. Das Gebäudemanagement besteht aus 10 Personen. Das sind wir beide und unsere 8 Reinigungskräfte, die in Teilzeit arbeiten. Wir zwei kümmern uns als Gebäudemanager um alles, was rund um das 25 Jahre alte Gebäude so anfällt. Von Wartungsarbeiten über den Brandschutz und die Organisation der Büroausstattung bis hin zur Unterstützung bei unseren Belegschaftsversammlungen. Außerdem sind wir beide ausgebildete Sicherheitsbeauftragte und für die Erste Hilfe im Haus verantwortlich. Wichtig ist, dass wir zum einen die verschiedenen Dienstleister koordinieren, zum anderen aber auch selbst an packen.

Gesundheitsjournal: Danke. Das klingt ja sehr abwechslungsreich – gibt es da überhaupt einen typischen Arbeitsablauf für euch?

Christian: Zumindest der Morgen beginnt – in der Regel – immer gleich. Ich bin gegen 6 – 6:30 Uhr hier und prüfe erst einmal die Grundeinrichtungen: Funktionieren Licht, Heizung, Kälte-, Pumpen- und Lüftungsanlagen und die Beleuchtung auf dem Parkplatz? Gibt es Schäden an der Gebäudefassade (Fenster) und laufen die Außenjalousien? Wie sieht es in der Kantine aus und was gibt es möglicherweise bei den Reinigungskräften? Gab es vielleicht Probleme mit der Alarm– bzw. Brandmeldeanlage? Danach schaue ich nach, was für den Tag ansteht/geplant ist.

Maik: Dann trudele ich meistens auch schon ein. Und danach ist jeder Tag wie Ostern – voller Überraschungen. Manchmal stehen Reparaturen an, die wir selber ausführen, manchmal haben wir Termine mit Handwerksbetrieben. Vielleicht muss aber auch der Rasen gemäht oder die Haustechnik gewartet werden. Manche Aufgaben finden planmäßig alle paar Monate oder Jahre statt, andere kommen spontan oder als Notfall. Deshalb haben wir rund um die Uhr Bereitschaftsdienst – in der Woche und am Wochenende.

Gesundheitsjournal: Wie entscheidet ihr, ob ihr Aufgaben selbst übernehmt oder lieber einen Fachbetrieb beauftragt?

Maik: Entscheidend ist, dass Kosten und Nutzen zueinander passen und dass es uns versicherungstechnisch erlaubt ist, Aufgaben selbst zu übernehmen. Beispielsweise dürfen wir eine Glühbirne selber wechseln – eine Lampe zur Reparatur auseinanderbauen dürfen wir aber nicht.

Christian: Obwohl wir das bestimmt könnten. Wir sind gelernter Maurer bzw. gelernter Tischler – handwerkliches Geschick ist also vorhanden und wir bilden uns in der Gebäudetechnik regelmäßig weiter. So erkennen wir Probleme rund ums Haus direkt und können sie entweder selber lösen – oder Aufträge gezielt und sinnvoll vergeben. 

 

Gesundheitsjournal: Man sieht euch beide ja oft zu zweit hier im Haus unterwegs. Was steckt dahinter?

Christian: Bei vielen Aufgaben ist es sinnvoll, dass noch eine weitere Person dabei ist. Oft muss der eine etwas festhalten, während der andere daran schraubt. Und gemeinsam sind wir einfach sicherer unterwegs. Wenn wir zum Beispiel im Keller umräumen oder auf Leitern steigen, können Unfälle passieren. In einem solchen Fall kann die zweite Person direkt erste Hilfe leisten. Zusätzlich sind wir zwei oft dadurch auch schneller, sparen uns lange Absprachen und sind auf dem gleichen Wissenstand.

Gesundheitsjournal: Das klingt sinnvoll. Und gibt es momentan besondere Projekte oder Veränderungen, die ihr zwei meistert?

Maik: Wir beschäftigen uns zum normalen Tagesgeschäft gerade mit der Zukunft unserer Gebäudetechnik. Das Thema Nachhaltigkeit steht natürlich auch bei uns auf der Agenda. Ziel ist es, das unsere BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER möglichst Klima- und CO²-neutral arbeitet. Auf dem Dach haben wir eine Photovoltaikanlage und eine Solarthermie. Für unsere Toiletten nutzen wir Regenwasser aus unserer Regenwassernutzungsanlage. In einem nächsten Schritt wollen wir die Heizung erneuern und werden dann eventuell auf Wärmepumpen umrüsten.

Gesundheitsjournal: Der Frühling steht ja vor der Tür. Welchen Einfluss haben die Jahreszeiten auf eure Arbeit?

Christian: In den kalten Monaten kümmern wir uns in erster Linie um Aufgaben im Hause. Zum Beispiel die Überwachung der Heizung- Lüftungsanlagen für angenehme Temperaturen in den Büros. Außerdem steht der Winterdienst an. Wir räumen die Gehwege und sorgen für Rutschsicherheit. Der Parkplatz wird von einem externen Dienstleister geräumt und gestreut. Im Frühjahr und Sommer kümmern wir uns zusätzlich zum Tagesgeschäft um die Grün- und Außenanlagen – bei schönem Wetter macht uns das natürlich viel Spaß. Im Herbst steht die Laubbeseitigung auf dem Programm, damit durch nasses Laub auch keine Rutschgefahr entsteht.

Gesundheitsjournal: Kommen wir mal zu einem ganz anderen Thema: Hier hängen ja einige Schlüssel an der Wand: Gibt es einen Ort in der BKK, zu dem ihr keinen Generalschlüssel habt?

Maik: Eigentlich nicht. Es gibt nur einen Schlüssel, den wir nicht haben: den für den Tresor in der Buchhaltung.

Gesundheitsjournal: Zum Schluss würden wir gerne erfahren, wie ihr eure Arbeit bei der BKK GILDEMEISTER SEIDENSTICKER mit wenigen Worten beschreiben würdet.

Christian: Ich arbeite jetzt seit 22 Jahren hier. Vor allem wegen der Kolleginnen und Kollegen, aber auch die Arbeitgeberleistungen passen. Kurz gesagt, hier ist: Einfach. Alles. Super.

Maik: Da schließe ich mich an. Der Job ist fordernd, aber ich bin mir sicher: Hier möchte ich in Rente gehen.

Gesundheitsjournal: Okay, vielen Dank für eure spannenden Einblicke. Da wir gerne noch ein paar Infos aus der Gebäudereinigung hätten: Wo finden wir die Kolleginnen?

Christian: Puh, die Reinigungskräfte teilen sich ihre Arbeitszeit selbst ein, je nachdem, ob sie noch woanders tätig sind. Daher können wir nie genau sagen, wer wann wo ist. Wioletta ist aber immer vormittags da, versucht doch mal, sie abzufangen.

Und genau das, haben wir getan. Wir trafen Wioletta an einem Donnerstagmorgen in der Teeküche und sie war sofort bereit, uns ein paar Fragen zu beantworten.

Gesundheitsjournal: Wioletta, guten Morgen und vielen Dank, dass du dir die Zeit für ein paar Fragen nimmst. Ihr als Reinigungskräfte seid ja – anders als es häufig sonst der Fall ist – fest bei der BKK GS angestellt. Warum ist das so?

Wioletta: Früher waren wir über einen externen Reinigungsdienstleister für die BKK GS tätig. Allerdings wechselten dort oft die Kolleginnen/Kollegen, man wusste oft nie, wer erscheint zum Reinigen und wer nicht. Auch die Organisation war schwierig, da sowohl wir als Reinigungskräfte als auch die BKK GS immer mit Ansprechpartnern kommunizieren mussten, die nicht vor Ort waren und sich auch mit dem Gebäude nicht auskannten. Darunter hat vieles gelitten. Unser heutiger Geschäftsbereichsleiter hat sich damals sehr dafür eingesetzt, dass wir hier fest angestellt werden – und es hat geklappt. Das Team habe ich dann peu à peu aufgebaut und es klappt wirklich gut hier miteinander.

Gesundheitsjournal: Und wie organisiert ihr euch? Das ist ja sicherlich nicht einfach, bei den unterschiedlichen Arbeitszeiten.

Wioletta: Das klappt richtig gut. Wir haben eine WhatsApp-Gruppe, über die wir alles organisieren. Und wenn ich mal im Urlaub bin, übernimmt meine Kollegin Ina die Organisation.

Gesundheitsjournal: Das klingt ja ganz so, als würdest du dich hier wohlfühlen. Was findest du besonders positiv an deiner Arbeit?

Wioletta: Vor allem die Zusammenarbeit in meinem Team ist super. Auch, dass wir uns alles recht frei und selbstständig einteilen können ist prima. Ich arbeite wirklich gerne hier.

Gesundheitsjournal: Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast – und natürlich, dass du und deine Kolleginnen hier immer für die Sauberkeit sorgen.

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